Brohm: „Wir wollen unsere Region bekannter machen“

Der LAG-Vorstand traf sich bei der Freiwilligenagentur Altmark.

Die südöstliche Altmark soll mithilfe von EU-Fördermitteln bekannter gemacht werden. Das hat der Vorstand der Lokalen LEADER-Aktionsgruppe (LAG) „Uchte-Tanger-Elbe“ während seiner jüngsten Sitzung am 06. April in den Räumlichkeiten der Freiwilligenagentur in Stendal beschlossen. „Wir setzen dabei zum einen auf Projekte, die überregionale Strahlkraft haben“, sagte der LAG-Vorsitzende Andreas Brohm. Zum anderen wolle man die digitalen Medien nutzen. „Wir planen in diesem Zusammenhang in diesem Jahr unter anderem die Durchführung einer Blogger-Reise“, sagte Brohm. Außerdem würden aktiv Mittel wie eine moderne Homepage sowie elektronische Newsletter eingesetzt.

Die Region rund um Stendal, Tangermünde und Tangerhütte gilt als Geheimtipp für alle Touristen, die Natur pur in einer historischen Kulisse suchen. „Wir haben Entschleunigung, Backsteingotik, Herrenhäuser, Flusslandschaften und grüne Wiese zu bieten“, sagt Andreas Brohm. Mithilfe von viel Eigeninitiative sowie Fördermitteln seien in den vergangenen Jahren wahre Schätze für Gäste entwickelt worden. Brohm erinnert unter anderem an Unterkünfte in historischer Kulisse, typische altmärkische Feldsteinkirchen und versteckte Kulturstätten.

In diesem Zusammenhang konnte Brohm verkünden, dass es für die ersten Projektanträge im laufenden Programmjahr grünes Licht vom Landesverwaltungsamt gibt. Es handelt sich um Vorhaben in Dahrenstedt und Vollenschier, die zur Entwicklung der Region als vermarktbare Destination einen wichtigen Beitrag leisten. Neue Projekte in diesem Bereich werden weiter gesucht. Bereits jetzt können sich Interessenten für eine Förderung im kommenden Jahr bewerben. Weiter Informationen zum regionalen Wettbewerb finden Sie unter folgendem Link: http://www.uchte-tanger-elbe.de/foerderung/stufe_1_regionaler_wettbewerb/

Die EU-Programme LEADER/CLLD sind für die Region mehr als Fördermittelanträge und purer Bürokratismus. „Wir haben hier, auch aufgrund der EU-Hilfen, sehr viel zu bieten und wollen uns nicht verstecken“, sagte Brohm. Im Gegenteil. Er selbst habe aufgrund seiner Aktivitäten, etwa in den sozialen Netzwerken Twitter und Facebook, sehr viele positive Rückmeldungen erhalten. Einen Blogger in die Region einzuladen, sei eine tolle Idee. „Das verbindet unsere historische Kulturlandschaft mit der neuen Welt der modernen Medien.“ Die Vorbereitungen zur Aktion seien nun besprochen worden und sind in vollem Gange. In Kürze werde dazu ein Aufruf veröffentlicht.