Groß Schwarzlosen

Die Feldsteinkirche in Groß Schwarzlosen

Mit ihrer Bauweise und wertvollen Innenausstattungen ist die Feldsteinkirche in Groß Schwarzlosen eine Besonderheit unter den Dorfkirchen der Altmark. Die Hallenkirche mit romanischen Feldsteinsaal wurde um 1200 errichtet, aus der rundbogigen Schallöffnung des Glockengeschosses erklingen drei mittelalterliche Bronzeglocken. Der barocke, reich beschnitzte Altaraufsatz stammt aus dem Jahr 1714 und stellt im Zentrum ein Abbild Christi mit Abendmahlbild im eucharistischen Stil dar, umrahmt von vier gedrehten Säulen und Akanthuswangen. Die Kanzel wird auf das Jahr 1708 datiert und wird von einer Moses-Figur getragen. Im Turm warten zwei Rittergrabsteine der Familie von Borstel darauf, entdeckt zu werden. Im Rahmen des Leader-Förderung konnte die originale Farbgebung der Ornamentik und die des figuralen Fuß der Kanzel restauriert werden, wohl einer der vorerst letzten Schritte zur Wiederherstellung der Kirche, die seit 1990 durch die Bemühungen der Dorfgemeinschaft wieder geöffnet werden konnte. Nun soll noch der Platz vor der Kirche hergerichtet werden, um auch die ambitioniertesten Radsportler für eine kurze Pause zu überzeugen.
 

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