Planung zur neuen Radwegebeschilderung im Nord-Osten Sachsen-Anhalts geht endlich wieder voran

„Die positiven Fördermittelbescheide liegen seit kurzem vor",  verkündete Jenny Freier, Tourismusmanagerin der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land erfreut auf dem jüngsten Kooperationstreffen zum Radwegeprojekt von zwölf Kommunen am 25.  September in Schönhausen (Elbe).  „Knotenpunktbezogene Wegweisung“ nennt sich das neue System, auf das die Kommunen in Altmark und Jerichower Land in dem Pilotprojekt setzen wollen. Die Beschilderungsart wurde bereits vor Jahren in Belgien erfunden und hat sich neben den Niederlanden auch bereits in einigen Regionen Deutschlands unter dem Begriff „Radeln nach Zahlen“ bewährt. Das LEADER-Kooperationsprojekt wurde von den vier Lokalen Aktionsgruppen Mittlere Altmark, Uchte-Tanger-Elbe, Elb-Havel-Winkel und Zwischen Elbe und Fiener Bruch unterstützt. Lange mussten sich die Kommunen allerdings gedulden. Doch nun liegen die Zuwendungsbescheide für die erste Projektphase vom Landesverwaltungsamt für das über EU-Mittel geförderte Projekt seit kurzem vor.

Auf dem Kooperationstreffen wurden die weiteren Schritte besprochen. Ein Planungsbüro aus Hannover soll sich in den kommenden Monaten intensiv mit der Entwicklung eines möglichen Radwegenetzwerkes und dessen Beschilderung beschäftigen. 2019 wird der Entwurf auf den Prüfstand gestellt und die gewählten Strecken werden vor Ort auf ihre Qualität geprüft.  Neben der Entwicklung des Radwegenetzwerkes werden im nächsten Jahr Workshops zum Thema Aktivtourismus stattfinden und Grundlagen zur Instandhaltung und Vermarktung des neuen Systems geschaffen. In einer zweiten Projektphase geht es dann für die Kommunen an die Anschaffung und Aufstellung der neuen Beschilderung.