LEADER-Projekte für mehr als 1,7 Mio. Euro Förderung beantragt

Im nächsten Jahr sollen in der südöstlichen Altmark Projekte mit mehr als 400.000 Euro aus dem EU-Förderprogramm LEADER unterstützt werden, weit weniger als benötigt werden. „Insgesamt stehen uns etwa 320.000 Euro aus dem sogenannten ELER-Fonds (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes) sowie knapp 100.000 Euro ESF-Mittel (Europäischer Sozialfonds) zur Verfügung“, sagte der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „Uchte-Tanger-Elbe“, Andreas Brohm. Die Akteure der LAG trafen sich am 25. September zu ihrer Vorstandssitzung im Rathaus Tangerhütte.

Während der Versammlung wurden die Projekte vorgestellt, die für das kommende Jahr auf die Prioritätenliste gesetzt werden können. „Die Auswahl ist nicht leicht“, sagte Brohm. Insgesamt hätten sich 40 Vorhaben für eine finanzielle Unterstützung in Höhe von über 1,7 Mio. Euro bei der LAG beworben. „Leider reicht das Budget nicht aus, um alle Projekte berücksichtigen zu können“, so Brohm weiter. Die Anzahl der Anträge zeige jedoch den weiterhin hohen Bedarf an finanziellen Hilfen sowie die Innovationskraft, die in der Region vorhanden sei und sogar zunehme. „Wir beobachten eine steigende Investitionstätigkeit im ländlichen Raum.“

LAG-Projekte beeindruckten den #AltmarkBlogger

Um das LandLeben drehte sich auch die diesjährige Reise des #AltmarkBloggers. Die LAG-Aktion  Ende August wurde weit über die Grenzen der Region wahrgenommen. Der Berliner Blogger Michael André Ankermüller war vom 29. bis 31. August für drei Tage durch die Altmark gereist und berichtete darüber im Internet, unter anderem auf seinem Blog (www.blogboheme.de).

„Wir haben bei der Tour in diesem Jahr Leben auf dem Land thematisiert, verbunden mit den Sehnsüchten einer Generation, die überwiegend in der Stadt lebt und am Bildschirm arbeitet“, sagte LEADER-Managerin Sibylle Paetow. Die Reise sei sehr gut bei Blogger, begleitenden Medien und Teilnehmern angekommen. „Ich möchte mich noch einmal bei allen Projektpartnern bedanken, die die Aktion mit ihrer Zeit und Gastfreundschaft unterstützt haben“, so Paetow. Die drei Tage zeigten auf beeindruckende Weise, dass die Arbeit der LAG Akzente setzt und sich die Region mit seinen Menschen und Projekten nicht verstecken müsse.