Dorfgemeinschaftshaus Demker

Aus alter Gaststätte wird neues Dorfgemeinschaftshaus

Demker ist ein Dorf in der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte. Es hat einen kleinen Bahnhof, einen Sportplatz und eine alte Gastwirtschaft. Diese steht inmitten der Ortschaft, wird allerdings seit einigen Jahren nicht mehr betrieben. Der ehemalige Schankraum sowie der Saal stehen leer. Daraus möchte die Kommune derzeit einen neuen Dorfmittelpunkt gestalten. Aus der alten Gaststätte soll ein Ort für die Dorfgemeinschaft werden.

„Wir möchten die alte Gaststätte für die Dorfgemeinschaft aufwerten, um den zahlreichen Vereinen, aber auch Feiergesellschaften und kulturellen Veranstaltungen eine zeitgemäße Örtlichkeit bereitstellen“, sagt der Bürgermeister der Einheitsgemeinde, Andreas Brohm. Das Objekt diene darüber hinaus als Wahlbüro, als Schulungsraum für die Freiwillige Feuerwehr des Ortes sowie als Treffpunkt für die Seniorenbetreuung.

LEADER einzige Chance

Da sich die Kommune die notwendigen Arbeiten für die Sanierung und Umgestaltung des Objektes selbst nicht leisten kann, unterstützt die Europäische Union das Vorhaben. Die Lokale Aktionsgruppe „Uchte-Tanger-Elbe“ hat das Projekt auf ihre Prioritätenliste gesetzt und fördert die Arbeiten. „Das war für uns die einzige Chance, das Projekt umzusetzen“, so Bürgermeister Brohm. 

Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Renovierung der Räumlichkeiten. Malerarbeiten werden durchgeführt, ebenso Elektrikerarbeiten und Erneuerungen am Fußboden. Außerdem wird die vorhandene Dachkonstruktion vom Saal aufgenommen und durch einen neuen Aufbau ersetzt. Dies war nötig geworden, da es erhebliche Schäden aufgrund von eingedrungener Feuchtigkeit gab. Das gesamte Objekt erhält außerdem eine neue Heizungsanlage, somit verschwinden die bisherigen Nachtspeicheröfen. Auch in die Ausstattung des Dorfgemeinschaftshauses wird investiert.

Erscheinungsbild des Dorfes wird verbessert

Wenn das Haus fertig ist, hat das gesamte Dorf etwas davon. „Ein Dorfgemeinschaftshaus trägt zur Verbesserung der Lebensqualität bei, zur Gestaltung des demografischen Wandels sowie zur Stärkung des Ehrenamtes“, sagt Brohm. Das Haus werde ein Treffpunkt und eine generationsübergreifende Einrichtung. Und nicht zu vergessen – ein saniertes Gebäude in der Mitte der Ortschaft prägt das positive Erscheinungsbild.